
Zur Erheiterung der Mitglieder und Gäste „läutete“ Frau Stöckel mit Aussagen von Karl Valentin und mit Rosentischschmuck den Nachmittag ein.
„Früher war selbst die Zukunft besser.
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.
Ich wünsche Ihnen ewige Gesundheit und einen guten Hausarzt.
Gar nicht krank ist auch nicht gesund.“
Frau Dr. G. Kucher führte uns ein in den Aufbau des Romans – Der Zauberberg.
Anhand von Realien, die reihum gezeigt und die TN sie dann auch bewundern konnten, wurden wir an die Zeit des Entstehens des Romans – Anfang des 20. Jahrhunderts erinnert: das Buch aus dem Jahr 1958, mit der Titelschrift des Jugendstils, dem „Blauen Heinrich“, den Riechfläschchen, dem Spitzentaschentuch usw.
Wie sich die gehobene Gesellschaft in Davos in den Sanatorien mitten in der wunderbaren Bergwelt begegnete, wie therapiert wurde, wie man anreiste, das wurde veranschaulicht.
Ein Roman, der das vorige Jahrhundert bis in die Kriegsführung aufzeigt, Erfindungen, Mode, Reisemöglichkeiten geschildert werden!
Mit einer wunderbaren Sprache!
Thomas Mann, Literaturpreisträger.
Danke für den wunderbaren, kurzweiligen Vortrag.
Motivation, den Roman zu lesen.